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Diamond Painting von Picmondoo Teil 1

Hallöchen ihr Lieben,

 

nach langer Zeit melde ich mich endlich mal wieder mit einem Beitrag zu Diamond Painting. Da ich in letzter Zeit viel um die Ohren hatte und andere Projekte noch fertigbekommen musste, komme ich leider erst jetzt dazu. Zu den anderen Projekten bekommt ihr demnächst auch einen Beitrag. 

 

Aber wie gesagt, heute geht es erst mal wieder um Diamond Painting, ein Hobbie, dass mir bisher lange erhalten bleibt und mir noch immer Spaß macht :)

 

Aktuell geht es um das Diamond Painting von Picmondoo . Endlich eine Firma die einen Sitz in Deutschland hat und man nicht gefühlte Jahre auf seine Ware warten muss. Es kommen natürlich langsam mehr, aber ich habe jetzt hier ein Diamond Painting von Picmondoo liegen. Um genau zu sein ein fünfteiliges Set, was ich mir später ins Esszimmer hängen werde, denn wo passt der Schriftzug Home Sweet Home besser hin. Vielleicht Wohnzimmer, aber das ist voll *lach* 

 

XXL Diamond Painting von PICMONDOO
XXL Diamond Painting von PICMONDOO - Home Sweet Home

Unboxing

Ich habe das Diamond Painting von Picmondoo Mitte Januar bekommen, leider in einer Phase wo ich mich meinem Hobby nicht so voll widmen konnte, wie ich wollte. Ich hoffe, das wird demnächst anders. Heute werde ich euch ein wenig was über das Unboxing dieses großartigen Bildes erzählen und auch auf ein paar Feinheiten eingehen, die ich sonst noch nicht hatte.

 

Das Erste was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist dass das Diamond Painting von Picmondoo in einer schönen stabilen Rolle geliefert wurde. Sonst bekomme ich die Bilder meist in einer Folie oder mit viel Glück in einem Pappkarton, der aber nicht zur weiteren Nutzung geeignet ist, da er nicht stabil ist. Anders ist das bei diesem Diamond Painting. Die Stabile Rolle ermöglicht es vor allem bei Mehrteilern, die restlichen Komponenten, die man aktuell nicht benötigt wieder in die Rolle zu stecken und wegzustellen. Sehr sehr praktisch. Dadurch das Picmondoo auch auf der Rolle ihr Logo und die Daten abgedruckt haben, kann es auch zu keiner Verwechslungsgefahr mit anderen Rollen geben. (Warum bin ich eigentlich nie auf die Idee gekommen, meine anderen in so was zu lagern?) Hut ab, einfache Idee und super Wirkung, denn so fliegen die anderen vier Teile sowie die dazugehörigen Steine zum Diamond Painting nicht einfach so rum, sondern ich kann sie schön verstauen, bis sie dran sind :) Und das hoffentlich bald :)

 

Verpackung des Diamond Paintings von PICMONDOO
Verpackung des Diamond Paintings von PICMONDOO

Ein weiterer Punkt, der mir bei dem Diamond Painting von Picmondoo sehr positiv aufgefallen ist, ist die Art, wie alles darin geliefert wird. Ich erinnere mich noch einen meinen letzten Dreiteiler, dort gab es die drei Leinwände und alle Steine auf einem Haufen, schön und gut, aber es geht besser. Hier befinden sich alle Canvas nochmal extra verpackt. Sprich die zwei kleinen Teile zusammen mit den zugehörigen Steinen, die zwei Mittleren sind zusammengepackt und das Große solo. Jeweils zu den Teilen sind eben auch immer die benötigten Steine dazu gepackt worden und ich muss nicht alles aufreißen, sondern kann es gut Stück für Stück angehen, ohne großes Chaos zu hinterlassen :)

Es ist sehr wichtig, dass ihr vorher, vor allem bei Mehrteilern eben, kontrolliert ob die Steine für alle Bilder die gleichen Bezeichnungen haben, das ist hier nicht so und ich hatte auch noch keinen Mehrteiler, wo es so war, daher ist das mit dem „extra zusammengepackt“ echt angenehm. Wenn ihr ein Teil fertig habt, fangt ihr komplett von vorne an mit neuen Steinen und neuen Nummern bzw. Bezeichnungen. Dazu schreibe ich aber nachher noch etwas mehr :)

 

Neben den Leinwänden und natürlich den passenden Steinen zum jeweiligen Bild war im Lieferumfang vom Diamond Painting von Picmondoo noch folgendes:

  • Ablagefach
  • Wachskleber
  • Pinzette
  • Stift

 

Zubehör von Picmondoo
Zubehör von Picmondoo

Das Ablagefach fand ich besonders gut. Denn so eines hatte ich noch nicht. Es besitzt vorne eine schmale Öffnung, die es mir erlaubt meine Steine, die ich zu viel drin habe ganz leicht wieder in das Aufbewahungsgefäß zu befördern. Nichts geht mehr daneben. Eine Kleinigkeit, die mich echt glücklich macht, denn manchmal war ich gefühlt länger damit beschäftigt die überschüssigen Steine wieder in das Gefäß zu bekommen, statt an dem Bild zu arbeiten.

 

Bei dem Wachskleber bin ich noch immer etwas kritisch, es ist ein doppelter, aber für 5 Bilder empfinde ich ihn aktuell als zu wenig. Das kann natürlich täuschen. Ich bin jemand, der eh immer erst neues Wachs auf den Stift macht, wenn die Steine mit der Haftung streiken, also warten wir mal ab, ob der mitgelieferte reicht und ich mich täusche, oder ob ich am Ende noch auf meine ganzen Restbestände zugreifen muss (von denen ich wahrlich genug habe). Ich werde euch also was das angeht am Ende berichten, aber bitte fragt nicht wann das ist, ich bin noch am ersten Bild (das kleinste) und hab noch vier vor mir *gg*

 

Der Stift selbst ist mit seinem Schaumstoff drumrum auch sehr angenehm und lässt sich deutlich besser halten als die Standartstifte (meist ja die pinken). Von der Haptik her wirklich, vor allem für längere Sitzungen, zu empfehlen. 

 

Zur Pinzette kann ich nicht so viel sagen, es isst eben eine Pinzette, eine schön spitze, aber ich nutze diese nicht wirklich, maximal um mal das alte Wachs aus dem Stift zu holen ;) Aber sie wirkt sehr stabil, auch das kenne ich anders. Zumindest ist bei dem Diamond Painting von Picmondoo alles dabei, was man braucht am Grundzubehör. 

 

 

Vorbereitung

Bevor ich mit dem Diamond Painting beginne, bereite ich Grundsätzlich die Steine vor. Ich habe mir im November eine größere Box gekauft, in welcher ich 64 unterschiedliche Farben einsortieren kann. Die gleiche Box könnt ihr auch mittlerweile bei Picmondoo finden (z. B. HIER). Ich nutze immer Klebefolie in DIN A4 und schneide dir mir passend für die Döschen zurecht. 

 

Bei der Beschriftung geht jeder anders vor, viele benennen ihre Dosen nach den Zeichen und Buchstaben, die auf der Leinwand angegeben sind, ich mache dies nicht so. Aus einem einfachen Grund. Jede Leinwand enthält Zahlen von 1 bis x (so viel wie es eben Farben gibt). Daher beschrifte ich auch die Döschen von 1 bis x. Hat den Vorteil, dass egal welches Bild ich mache, die Döschen beim nächsten Mal schon beschriftet sind :)

 

Nachteil eindeutig, man muss eben immer wieder mal auf die Legende auf der Leinwand schauen. Aber ich selbst habe gemerkt, dass sie die Hauptfarben schnell im Gedächtnis einprägen und selbst wenn nicht hat man schnell mal auf die Legende geschaut. Aber das ist natürlich jedem selbst überlassen, wie er das gerne macht :)

 

Sobald alle Döschen beschriftet sind, fülle ich sie mit den entsprechenden Steinen. Von manchen Nummern gibt es mehrere Dosen, da es deutlich mehr Steine sind. 

 

Früher habe ich die Steine in den Tütchen gelassen und sie immer wieder mit Tesa zugeklebt, aber ihr könnt euch sicher denken, dass der Spaß irgendwann schnell vorbei ist, wenn man so ein Tütchen immer wieder für wenige Steine aufmacht. Und noch schöner, wenn die Klebewirkung vom Tesa sich verabschiedet … kann ich aus Erfahrung reden, Aschenputtel hatte da sicher mehr Spaß *schelmisch grins*

 

Sobald die Steine alle dort waren wo sie hinsollten (hat gut 1,5 Stunden gedauert *gg*) hab ich erst mal die Leinwand ausgelegt und mit ein paar Büchern beschwert, damit sie glatt wird. Man kann natürlich auch auf einer leicht gerollten Leinwand arbeiten, ich persönlich mag das einfach nicht. 

Die Ersten Steine setzen

Auch wenn meine Zeit momentan deutlich weniger vorhanden ist für mein Hobby, als ich es gerne hätte, musste ich direkt ein paar Steine setzen, als die Leinwand glatt war. 

 

Sicherlich arbeitet auch hier jeder anders. Ich suche mir immer am Anfang eine kleine Ecke, die ich mache, nehme die Schutzfolie ein Stück hoch und stelle meistens eine Tasse drauf das ich sie nicht immer wieder zurückschieben muss.  Sobald ich den Stift mit Wachs bewaffnet habe, fange ich an die ersten Steine zu setzen.

 

Dabei fällt mir ein, wenn ihr zuvor nur mit Runden Steinen gearbeitet habt, kamt ihr vielleicht selten in den Konflikt, das es mal eng wurde. Hier sind es viereckige Steine und man hat schnell ein kleines Problem bei Lücken. Es ist eben manchmal keine Luft mehr in irgendeine Richtung.

 

Ich habe schon von vielen gehört, die brav jede Reihe Stein für Stein wie er angezeigt ist setzen, um das zu vermeiden, das war ganz zu Beginn im letzten Jahr auch mal meine Technik, die habe ich aber jetzt sausen lassen. Ich setze mittlerweile für meinen ausgewählten Bereich alle Steine, die zu einer Farbe gehören, dann wenn es eng wird, stopfe ich den passenden Stein noch rein. Und keine Sorge das geht, auch wenn ihr zuvor vielleicht nicht die Steine ganz akkurat gesetzt habt. Wichtig jedoch ist hierbei, achtet darauf, dass sich kein zuvor gesetzter Stein nach oben schiebt.

 

Wenn ich meine Arbeit beende (meist ein kleiner Bereich des gesamten Diamond Paintings) dann beschwere ich das über Nacht zur Sicherheit mit einem Buch. Es kam bisher selten vor, dass sich danach noch mal ein Stein aus dem Bild gelöst hat. Aber ich werde im nächsten Beitrag berichten, wie es mit bei diesem Bild so ergangen ist. Vielleicht auch beim übernächsten Beitrag, denn im nächsten möchte ich euch ein paar wirklich tolle Rahmen von Picmondoo zeigen :)

 

 

Zusammengefasst kann ich sagen, dass mich das Diamond Painting von Picmondoo schon vor den auspacken sehr positiv überrascht hat. Auch die Qualität der Steine gefällt mir super. Oft hat man eher Z-Ware, wie ich sie gerne nenne, in den Tüten. Sprich, die Steine haben noch blöde Ecken etc. dran und lassen sich daher nicht verwenden, oder sie kleben aneinander und man bekommt sie kaum auseinander. Das ist mir hier bei dem Diamond Painting von Picmondoo bisher nicht aufgefallen. Sicher es gibt hier und da mal ein Steinchen was ich erst mal nicht verwendet (in der Hoffnung, dass es genügend Steine gibt), aber es ist hier im Vergleich zu vielen anderen Herstellen wirklich wenig.

 

Wie es so aussieht, ob die Steine ausreichend sind, ob das Wachs ausreichend ist etc., werdet ihr alles in einem weiteren Beitrag lesen können, sobald ich endlich etwas mehr Zeit wieder für eines meiner Lieblingshobbies gefunden haben.

 

Bis dahin, liebe Grüße

 

Eure Nina

Weitere Beiträge

Hier findet ihr die anderen Beiträge zu meiner 5D Diamond Painting von Picmondoo. Ich bin wirklich begeistert und froh das es diese Firma gibt die mittlerweile auch viele andere Materialen zur Unterstützung von Diamond Painting bietet oder auch gar andere Arten von Bilderstellungen wie z. B. Scratch-Painting :)

 

Teil 1 - Diamond Painting von Picmondoo (Unboxing und erste Schritte) <- Dieser Artikel

Teil 2 - Diamond Painting von Picmondoo (Erste Fertigstellung und Rahmung)

Teil 3 - Diamond Painting von Picmondoo (Fertiges Diamond Painting)

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Kommentare: 2
  • #1

    Lea (Montag, 08 April 2019 16:27)

    Hier würde mich sehr das Endergebnis interessieren! Bin auch am überlegen ein XXL Diamond Painting von Picmondoo zu bestellen, bin aber noch unsicher, da mein vorheriges kleines Diamond Painting (30 x 30 cm) leider nicht so gut rauskam. Ist halt schon nicht ganz billig.

  • #2

    ninaskreativblog (Mittwoch, 10 April 2019 08:38)

    @Lea:
    Leider brauche ich noch etwas Zeit. Das erste der 5 Teile habe ich bald fertig. Das Problem ist ja umso kleiner die Bilder (und 30x30) ist wirklich nicht allzu groß, umso pixliger sind sie. Ich habe gute Erfahrungen mit großen gemacht, wie das hier allerdings am Ende aussieht kann ich momentan schlecht voraussagen :/